Tipps zur Hundeausbildung

Unser Artikel zum Thema „Hundesport während des Lockdowns“ wurde vom Westfälischen Volksblatt und der Neuen Westfälischen sowohl in der Zeitung als auch online veröffentlicht. Hier ist der Bericht nochmal zum Nachlesen:

Schäferhund Tino läuft beim Training vor dem Lockdown auf ein sogenanntes Bringholz zu. Er trägt es dann zu seiner Besitzerin Marilies Clegg. Foto: Hundesport Paderborn

Auch der Verein Hundesport Paderborn ist wegen des Lockdowns seit Anfang November geschlossen. Wie Hundebesitzer ihren Vierbeinern zuhause dennoch wichtige Grundübungen vermitteln können.

Paderborn. Viele Paderborner haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie einen Welpen gekauft oder einen Hund aus dem Tierheim bei sich aufgenommen. Doch auch die Hundevereine mussten Anfang November ihren Übungsbetrieb schließen. „Wir bekommen häufig Anfragen von Besitzern, die wissen wollen, wann wir wieder öffnen“, berichtet Jan Dorenkamp, Erster Vorsitzender des Vereins Hundesport Paderborn. Normalerweise trainieren die Mitglieder auf dem Gelände an den Fischteichen drei Mal in der Woche. Zusätzlich werden auch für Nicht-Mitglieder die Welpenspielstunde und der Samstagskurs „Erste Schritte zur Hundeausbildung“ angeboten.

„Kurse und Training müssen zwar ausfallen, doch Hunde und vor allem Welpen brauchen dennoch Lernangebote und Beschäftigung“, weiß Dorenkamp. Niemals sei der Hund aufnahmefähiger und lernbereiter als im Welpenalter. Daher empfiehlt er, auch während des Lockdowns möglichst viel mit dem Welpen zu unternehmen. Neue Eindrücke seien wichtig, um den Welpen selbstbewusst aufwachsen zu lassen. Dafür geeignet seien beispielsweise unterschiedliche Untergründe und Situationen: „Man kann mit den Welpen über glatte Böden gehen, aber auch über Roste, Waldböden oder mit dem angeleinten Hund an viel befahrenen Straßen entlang spazieren. Hauptsache, der Welpe wird mit neuen Umgebungen konfrontiert“, erklärt Dorenkamp.

Jan Dorenkamp, Erster Vorsitzender des Vereins Hundesport Paderborn, beim Training (vor dem Lockdown) mit seiner Schäferhündin Becky. Foto: Hundesport Paderborn

Zudem sei – sowohl für Welpen als auch für ausgewachsene Hunde – das richtige Lernen vom Spielverhalten zentral. Wenn ein Hund einen Ball oder anderes Spielzeug als Belohnung wahrnimmt, können Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ oder „Steh“ schnell und freudig erlernt werden. „Natürlich lernt der Hund auch viel mit der Belohnung durch Futter und Leckerlis“, räumt Dorenkamp ein. Doch das Spielen mit dem Ball sei eine ideale Möglichkeit, um mehr Bewegung in das Hundeleben zu integrieren.

Um dem Hund das Spielen richtig beizubringen, sollten die Spielzeuge kein Dauerangebot sein. Das heißt: Sie sollten dem Hund anfangs nur gegeben werden, wenn der Besitzer sich auch damit beschäftigt. „Dann kann der Ball durch Bewegung spannend für den Hund werden“, so Dorenkamp. Verliert der Hund das Interesse, sollte das Spielzeug wieder weggeräumt werden, damit es etwas Besonderes bleibt. Baut man dieses Spiel-Training aus, wird der Ball zu einer Belohnung für den Hund. Für ein erfolgreich ausgeführtes Kommando wie „Sitz“ oder „Hier“ bekommt der Hund dann das Spielzeug.

„Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auch zuhause mit dem Hund zu trainieren“, betont Jan Dorenkamp. Für weitere Tipps oder bei Fragen, können sich Interessierte auch mit dem Verein unter www.hundesport-paderborn.de in Verbindung setzen.

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